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Neue Liste zur Wahl der Ereignistypen in musdb

Im letzten Jahr haben wir musdb, das Eingabe- und Inventarisierungstool von museum-digital, neu designed, stark erweitert und an vielen Stellen auch neu geschrieben. Eine Stelle, die auch beim Neudesign des letzten Jahres nicht wirklich elegant gelöst wurde, war bis heute die Auswahlliste für Ereignistypen beim Erstellen eines neuen Ereignisses.

Screenshot der alten Auswahlliste
Auswahlliste der Ereignistypen bis 28.04.2019
"Neue Liste zur Wahl der Ereignistypen in musdb" vollständig lesen

LIDO I

Eine kleine technische Weiterentwicklung macht es möglich: Ab sofort kann jedes Museum bei museum-digital seine Objektinformationen jederzeit im internationalen LIDO-Standard-Austauschformat exportieren. Dies ermöglicht die direkte Teilnahme an Portalen und Portalprojekten aller Art. Auf der anderen Seite wurde der automatische Import von Objektinformationen wesentlich verbessert. Es ist also möglich,

  • die im Museum vorhandenen Informationen automatisch in museum-digital hinein zu importieren,
  • sie dort automatisch anreichern zu lassen (mit z.B. Geo-Koordinaten für Orte und Personen-Nummern in der GND (früher PND)),
  • die Informationen - wenn nötig - publikationsgerecht zu überarbeiten und
  • sie schließlich an Portale weiterzugeben.

Natürlich kann jedes Museum auch weiterhin die bei museum-digital gespeicherten Objektinformationen in die eigene Webseite einbinden.

(LIDO steht für "Lightweight Information Describing Objects", mehr dazu (in Englisch) unter www.lido-schema.org)

museum-digital goes QR

Zu den einzelnen Objektansichten wird ab sofort bei museum-digital der entsprechende QR-Code (die Adresse der jeweiligen Internetseite) angezeigt. Wer auf seinem Handy ein entsprechendes App installiert (falls nicht vorinstalliert: Das gibt es meistens kostenslos, z.B. für Android-Handys den Barcode Scanner von ZXing Team oder Beetagg ...), der kann damit den QR-Code vom Bildschirm abfotografieren und die Adresse der jeweiligen Webseite per SMS oder Mail weiterschicken. Gleichzeitig wurde für alle beteiligten Museen die Möglichkeit geschaffen sich zu den eigenen Objekten einen passenden QR-Code (in fast beliebiger Größe) auszudrucken und diesen im Museum neben den Objekten zu plazieren. Museumsbesucher können dann einfach den ausgedruckten Code, wie oben beschrieben, einscannen und sich die Objektinformationen von museum-digital auf das Handy holen. Ob das Angebot genutzt werden wird muss sich natürlich erst zeigen. Es gibt bereits etliche Museen, die QR-Codes in der (hausinternen) Objektpräsentation nutzen. Einen ausführlichen Bericht über Erfahrungen in der Anwendung gibt es vom Powerhouse-Museum in Sydney (hier). Nur zwei Beispiele für weitere Einsatzmöglichkeiten: Das British Museum setzt die Codes in der Museumspädagogik ein (hier) und das National Museum of Scotland hat Objekte einer Ausstellung mit vielen weiterführenden Informationen angereichert, die über QR-Codes abrufbar sind (hier).