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md:term

Logo von md:term.
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Dies ist ein alter Beitrag zu md:term aus meinem persönlichen Blog, der bisher hier nicht auffindbar war. Da mich in letzter Zeit häufiger Fragen zum maschinellen Auslesen der kontrollierten Vokabulare von museum-digital erreichen, veröffentliche ich ihn hier noch einmal. Auch wenn der Beitrag, ursprünglich geschrieben im Januar 2017, schon älter ist, sollte md:term doch im Blog von museum-digital vorgestellt sein.

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Seit letzter Woche ist die neue API für die kontrollierten Vokabulare bei Museum-Digital online: md:term. Zusätzlich zur eigentlichen Schnittstelle bietet md:term einen Vokabularbrowser, mit dem Benutzer (ob Programmierer oder nicht) durch die Vokabulare navigieren können.

"md:term" vollständig lesen

Normdaten: "Grobsystematik" online verwendbar

Nach der sog. "Möbeltypologie" und dem "Thesaurus zu Ackerbaugeräten ..." ist jetzt auch die sog. "Grobsystematik" bei museum-digital online für jeden nutzbar gemacht worden. Wie die anderen Vokabulare kann auch diese über die rechte Spalte der Startseite von museum-digital.de aufgerufen werden (oder: hier). ... Die "Grobsystematik" mit dem Untertitel ""EDV-gestützte Bestandserschließung in kleinen und mittleren Museen" teilt auf oberster Ebene die ca. 9000 enthaltenen Begriffe (Konzepte) in 62 separate Sachgruppen (Themen) - eine etwas andere Navigation war daher nötig.

Normdaten bei museum-digital

Der neuer Menupunkt "Vokabulare" erläutert, wie bei museum-digital mit Normdaten umgegangen wird. Insbesondere in Zeiten von "Linked Data" und "Sematic Web" ist es wichtig die vorhandenen Objektinformationen mit Begriffen aus kontrollierten und allgemein zugänglichen Vokabularien zu verknüpfen und diese Verknüpfungen bei der Weitergabe der Informationen an Portale (Fachportale, europeana, ddb, ...) zu berücksichtigen. Viele in Museen verwendete Vokabularien stehen jedoch noch nicht in geeigneter Form zur Verfügung! Für die Verwendung innerhalb von museum-digital (Inventarisierung und Suchfunktion) - und zugleich als allgemein nutzbare Referenz im Web - werden, wo nötig, solche Vokabularien jetzt bei museum-digital in leicht referenzierbarer Form publiziert.

Den Anfang macht die, wenig umfangreiche, sogenannte "Möbeltypologie" (ursprünglich herausgegeben vom Westfälischen Museumsamt und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen Bayerns). Ausgangspunkt ist die überarbeitete Fassung, die bei www.museumsvokabular.de als PDF und als zusammengefasste XML-Datei verfügbar ist (unter Creative Commons-Lizenz). Museum-Digital ergänzt dieses Angebot durch eine navigierbare HTML-Darstellung in der jeder Begriff (Konzept) eine eigene offene URL erhält (hier). Die über eine Schnittstelle (API) zur Verfügung gestellte und auf den Seiten jeweils abrufbare SKOS-Datei ermöglicht die leichte Einbindung der Möbeltypologie in "Semantic Web"-Projekte - und eben auch in museum-digital selbst. Die Begriffe (Konzepte) der Möbeltypologie sind bereits weitgehend mit den passenden Konzepten bei museum-digital verlinkt (hier).

Library of Congress Subject Headings - 1000 sind "gemappt"

Das "mapping" der Schlagworte von museum-digital schreitet voran. Jetzt sind schon für 1.000 Schlagworte aus museum-digital die Entsprechungen im Schlagwortkatalog der Library of Congress gefunden worden. Es zeigt sich, dass es für viele Begriffe der deutschen Sprache keine wirkliche 1:1 Entsprechung im (us-amerikanischen) Englisch gibt und dass es oft überhaupt nicht einfach ist den wirklich passenden unter den Begriffen des fremdsprachigen Kataloges zu finden.

Schon wenn sich zwei Personen auf Deutsch unterhalten kommt es häufig zu Mißverständnissen, weil Begriffe verschieden verstanden werden - im mehrsprachigen Kontext ist die Gefahr von Fehlinterpretationen um einiges größer! Soweit die bisherigen Erfahrungen ...